Foto: SC Magdeburg

Die Junioren-Europameisterschaften im Schwimmen in München sind für den Nachwuchs aus Sachsen-Anhalt zu einem vollen Erfolg geworden. Vor allem die Athletinnen und Athleten des SC Magdeburg sowie Alina Bettke vom SV Halle prägten den deutschen Auftritt bei den kontinentalen Titelkämpfen und trugen maßgeblich zu einer starken Medaillenbilanz des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) bei.

Überragende Schwimmerin aus Sicht Sachsen-Anhalts war Linda Roth (SC Magdeburg). Die 18-Jährige avancierte bei der Heim-EM zu einer der erfolgreichsten Athletinnen der gesamten Veranstaltung. Bereits am zweiten Wettkampftag sorgte sie mit ihrem Sieg über 200 Meter Freistil in 1:57,79 Minuten für den ersten deutschen Titelgewinn der Europameisterschaften.

Im weiteren Verlauf der Titelkämpfe sammelte die Magdeburgerin weitere Medaillen. Mit der Mixed-Lagenstaffel gewann sie Silber, ehe sie am Abschlusstag auch über 400 Meter Freistil auf das Podest schwamm und Bronze holte. Mit einem kompletten Medaillensatz – Gold, Silber und Bronze – gehörte Linda Roth zu den erfolgreichsten deutschen Aktiven der Heim-Europameisterschaften und bestätigte eindrucksvoll ihre Rolle als Aushängeschild des deutschen Nachwuchsschwimmens.

Aus Sachsen-Anhalt gehörte auch Alina Bettke vom SV Halle zum deutschen JEM-Team. Die Hallenserin sammelte bei ihrer ersten Heim-Europameisterschaft wertvolle Erfahrungen auf höchstem europäischem Nachwuchsniveau. Bereits bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften hatte sie ihre starke Form mit der Silbermedaille über 200 Meter Freistil unter Beweis gestellt und damit ihre JEM-Nominierung bestätigt.

Neben Roth und Bettke standen weitere Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Magdeburg im deutschen Aufgebot. Juliana Buttler, Rudolf Bordas und Hugo Engelien vertraten ebenso die Farben Sachsen-Anhalts wie Alina Baievych. Auch Leni Labarre gehörte nach erfolgreichem Leistungsnachweis zum deutschen Team. Damit stellte der Landesschwimmverband Sachsen-Anhalt insgesamt sieben Aktive für die Heim-Europameisterschaften – ein eindrucksvoller Beleg für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit insbesondere am Bundesstützpunkt Magdeburg.

Die Heim-Europameisterschaften in der traditionsreichen Olympia-Schwimmhalle entwickelten sich insgesamt zu einem großen Erfolg für den deutschen Nachwuchs. Vor ausverkauften Rängen und begeistertem Publikum konnten sich die deutschen Talente mehrfach gegen die starke europäische Konkurrenz behaupten. Aus Sicht Sachsen-Anhalts ragte dabei insbesondere Linda Roth heraus, die mit ihrem kompletten Medaillensatz das sportliche Aushängeschild der Veranstaltung war und eindrucksvoll unterstrich, dass sie bereits den Sprung in die europäische Spitze geschafft hat.

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