
Florian Wellbrock, Isabel Gose und Oliver Klemet – Fotos. SC Magdeburg
Die Freiwasser-Europameisterschaften 2026 in Paris sind für das deutsche Team mit einer beeindruckenden Medaillenbilanz zu Ende gegangen. In der Seine sicherten sich die deutschen Freiwasserschwimmerinnen und -schwimmer insgesamt fünf Medaillen – viermal Gold und einmal Bronze. Damit belegte Deutschland den ersten Platz im Medaillenspiegel der Freiwasser-Wettbewerbe.
Überragender Athlet der Titelkämpfe war Florian Wellbrock (SC Magdeburg). Der Olympiasieger gewann sowohl über 10 Kilometer als auch über 5 Kilometer die Goldmedaille und feierte damit seine ersten Europameistertitel im Freiwasser. Gemeinsam mit Isabel Gose, Oliver Klemet und Julia Ackermann krönte Wellbrock die erfolgreiche Woche zudem mit Gold in der 4 x 1500-Meter-Mixed-Staffel. Für Wellbrock bedeutete dies insgesamt drei Goldmedaillen.
Auch Isabel Gose (SC Magdeburg) sorgte für einen starken Auftritt. Sie setzte sich im erstmals bei einer Europameisterschaft ausgetragenen 3-Kilometer-Knockout-Sprint durch und sicherte sich souverän den Europameistertitel. In der Mixed-Staffel trug sie anschließend ebenfalls entscheidend zum deutschen Gold-Erfolg bei.
Oliver Klemet (BSP Magdeburg) komplettierte die starken deutschen Leistungen mit der Bronzemedaille über 10 Kilometer. In der Mixed-Staffel übernahm er auf der dritten Position und brachte das deutsche Team zwischenzeitlich an die Spitze des Feldes, bevor Wellbrock den Sieg ins Ziel brachte.
Mit vier Goldmedaillen und einer Bronzemedaille unterstrich das Team um Bundestrainer Bernd Berkhahn eindrucksvoll seine Stärke im Freiwasser. Die Europameisterschaften in Paris waren damit ein herausragender Erfolg und ein starkes Zeichen für die weitere Entwicklung des deutschen Freiwasserschwimmens.